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Matthias Heidenreich

Matthias Heidenreich beschäftigt sich seit vielen Jahren mit fiktiven Porträts. Seit Ende der 90er Jahre hat er oft mit Phantombildern gearbeitet, diese mit Überblendungen  von eigener Malerei verfremdet. Später schuf er Collagen zum Thema Stereotypen, Porträts und ganze Figuren mit einer pseudo-antropologischen Herangehensweise. Die Serien hießen Amerikaner, Puppen, Zeugen, Rapper oder zuletzt Römer.

Diese Collagen stellen entweder die fertige Arbeit dar, oder werden wie in diesem Fall, übertragen in Malerei oder Zeichnung. Dabei wird der Collagencharakter eher betont als verwischt, Schnittkanten, unterschiedliche Lichtstimmungen oder anatomische Fehler bleiben zu sehen. Bei den Zeichnungen, die herausgelöst aus einer Umgebung stehen, drängen sich Assoziationen zu Theaterfigurinen oder Modedarstellungen, aber auch zu Comicbildern auf. Die Figuren stehen für sich allein, jede Geste und jedes Detail bekommt eine Bedeutung. Das Typische wird hier, wie im Theater, durch Verfremdung erst kenntlich gemacht.

  • 1964 geboren in Berlin
  • 1999 Studienaufenthalt an der Mason Gross School of the Arts, Rutgers State University of New Jersey, USA
  • 1995  Meisterschülerjahr, Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. D. Goltzsche
  • 1994  Diplom, Kunsthochschule Berlin-Wei§ensee bei Prof. D. Goltzsche
  • 1994  Gaststudium an der Akademie vor Kunst en Voormgeving in s’Hertogenbosch, Niederlande
  • 1989 – 1994 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
  • 1987 – 1988 Fachabitur an der VHS Berlin
  • 1981 – 1985 Lehre und Tätigkeit als Buchdrucker, Berlin
  • 2015 “Der neue Mensch”, Galerie am Amalienpark, Berlin
  • 2015 “Springsalon”, Kunstsalon Europa, Berlin
  • 2015 “Interne Phänomene”, Galerie Alte Schule, Berlin
  • 2014 “Berliner Salon”, Galerie Alte Posthalterei, Melle
  • 2014 “Russen” (EA), Pavillon Milchhof, Berlin
  • 2014 “Die betroffene Urmutter schweigt…”, Staatsgalerie, Berlin
  • 2013 “Geradewegs auf Umwegen”, Galerie am Amalienpark , Berlin
  • 2013 “may line is my line”, Galerie Alte Schule, Berlin
  • 2012 “occupyyourself”, Salon Hansa, Berlin
  • 2009 “Es geht nicht”, Wiensalon, Berlin
  • 2009 Kunstsalon Europa (EA), Berlin
  • 2007 “Parkhaus Recall”, Galerie Alte Schule, Berlin
  • 2007 “Philipp Schack und Freunde”, Galerie Parterre, Berlin
  • 2007 “Neue Phantome” (EA), Galerie im Turm, Berlin
  • 2006 “Stereotypen” (EA), Kunstverein, Gera
  • 2005 “Casual Conversation”, Glue, Berlin
  • 2003 “Vater und Sohn” (EA), Temnitzkirche, Netzeband
  • 2000 “Zeichnungen”, Galerie Parterre, Berlin
  • 2000 “Collaborative Mail Art”, Cork Gallery, Lincoln Center, New York
  • 1999 “Still- Mobil” (EA), Kunstsalon Europa, Berlin
  • 1998 “Eins, zwei, drei, vier”, Galerie Bernau, Bernau